Drei der häufigsten Missverständnisse und Fehlkonzeptionen bei Erfolgs-Seminaren – basierend auf GLAUBEN

By Denise Auerswald | Motivation

Nov 26

„Create from the power of Being, not the bullshit of believing.“
(Warren Barigian (Gesangslehrer, Mentor, Heiler)

WARNUNG: Dieser Artikel ist für Erwachsene. Neurotische Kinder werden von einigen Aussagen beleidigt sein. Beleidigt sein ist OK, es hat keine inhaltliche Aussage, aber es gehört zum Reifeprozess. Wer noch nicht so weit ist, sollte lieber Astrid Lindgren lesen. Oder Tony Robbins.

Nach vielen Jahren (seit 1992) Teilnahme an und Mitwirkung bei bzw. eigener Veranstaltung von Seminaren sind mir ein paar konzeptionelle Irrtümer aufgefallen, die ich vor allem in „Erfolgs“- oder „Motivations“- Seminaren beobachtet habe.

Ich habe mir für heute 3 konzeptionelle Irrtümer bzw. Missverständnisse herausgesucht:

  • An sich glauben
  • Glaubenssätze
  • Was andere denken, ist egal

Diesen 3 Missverständnissen gemeinsam ist ein Grundphänomen: Das Empfinden und Wahrnehmen der meisten Menschen ist von unbewussten Ängsten bestimmt. Ängste verhindern eine differenzierte, faktenbasierte Auseinandersetzung zu einem Thema und schieben emotionale Reflexe davor.

An dieser Stelle noch eine kurze Anmerkung zu einem populären Eso-Irrtum über Angst. Manche wohlmeinende New Age Gurus erzählen uns, Angst würde uns vor Gefahr schützen. Das ist leider Quatsch.

Neurotische Ängste schützen nicht, sondern gefährden

Was uns vor Gefahr schützt, ist ein instinktiver Fluchtmechanismus. Dieser Fluchtmechanismus ist dazu evolviert, reale Gefahren zu erkennen, als Reaktion darauf Adrenalin auszuschütten, um den Körper für diese Ausnahmesituation kräftiger und schneller zu machen. Die Wahrnehmung wird kurzzeitig geschärft, damit wir schnell und adäquat reagieren können.

Bei neurotischen Ängsten dagegen läuft ein ganz anderer Vorgang im Gehirn und im Köper ab. Hier werden irreale Gefahren vorgespiegelt, die eine Reaktion auf die Vergangenheit sind und mit realen Gefahren in der Gegenwart nichts zu tun haben. Der Körper wird langsamer und schwächer, die Wahrnehmung wird verfälscht. Neurotische Ängste schützen vor gar nichts, bestenfalls verlangsamen sie uns nur, schlimmerenfalls erzeugen sie erst Gefahren.

Jetzt zum Thema.

Missverständnis 1: An sich glauben

Als ich zum ersten Mal hörte, ich solle „an mich glauben“, fragte ich mich, was das denn heißen soll.

Soll das heißen, ich glaube daran, dass ich existiere? Hm, ein Quantenphysiker könnte diese Theorie schnell fundiert untergraben. Und selbst wenn ich existiere, was nützt das jetzt?

Soll das heißen, ich glaube, dass ich dieses oder jenes kann? Was nützt mir der „Glauben“? Außerdem interessiert einen Kunden überhaupt nicht, ob ich glaube, dass ich etwas kann. Den Kunden interessiert, dass er selbst glaubt, dass ich etwas Bestimmtes kann, was nach seiner subjektiven Meinung sein Problem löst.

Sogenanntes „Selbstbewusstsein“ kann helfen

Wenn ich „selbstbewusst“ (was in den meisten Fällen bedeutet: Mit einstudierter Körpersprache und/oder Selbstüberschätzung; in wenigen Fällen basiert das „Selbstbewusstsein“ auf echtem Können) auftrete, kann der Kunde, wenn er unreif ist, an meine Kompetenz „glauben“ ohne sie sachlich zu überprüfen. Insofern kann die Auftragslage durch „Selbstbewusstsein“ (was in Wirklichkeit oft auf Illusionen basiert, also auf Selbst-NICHT-bewusst-sein) positiv beeinflusst werden.

Was „Glauben“ genannt wird, meint oft Widerstandskraft

Um mit Widerständen und Hindernissen umzugehen und nicht sofort aufzugeben, sind Zähigkeit und Widerstandskraft hilfreich. Selbstverständlich hilft es mir, wenn ich nicht gleich aufgebe, nur weil jemand anders meine Ideen oberflächlich kritisiert oder herumnölt.

Widerstandskraft hat aber mit „Glauben“ nichts zu tun, sondern ist eine emotionale Disposition, die vermutlich mit der Muskelsubstanz und dem Immunsystem verbunden ist.

Widerstandskraft lebt nicht von Worten

Widerstandskraft ist vermutlich zu großen Teilen genetisch festgelegt; man kann sie durch passende Ernährung (passend zum eigenen Stoffwechseltyp) und Körperübungen stärken. Durch das Wiederholen bestimmter Wort-Formeln wird sie bestenfalls gar nicht beeinflusst, schlechterenfalls eher beeinträchtigt.

Sehr schön ist dies dargestellt in der Anfangsszene des Films „Keiner liebt mich“ von Doris Dörrie. Eine Frau von ca. 30 sitzt im Apartment und wiederholt immer wieder „Ich bin stark. Ich bin schön. Ich liebe und werde geliebt.“ Ihre Intonation wird immer kraftloser, bis sie schließlich zusammensinkt.

Das Wiederholen solcher Formeln nützt in den meisten Fällen gar nichts, in einigen wenigen Fällen nützt es ein bisschen.

Haupt-Missverständnis: Es kommt erst der Glaube, dann der Erfolg

Dieser Versuch, das Pferd vom Karren ziehen zu lassen, hat schon hunderte Generationen von Menschen verzweifeln lassen. So viele, ich selbst auch, haben versucht, sich durch das Wiederholen von Wort-Formeln „Erfolge“ einzureden.

Die korrekte Reihenfolge ist: Erst kommt der Erfolg, damit kommt der Beweis. Kein Glaube notwendig.

Ich kämpfe mich aufwärts durch Ängste (größtenteils neurotische, irreale Ängste, sofern ich mich in wohlhabenden westlichen Kulturen bewege) und Widerstände, erziele erste Erfolge und habe somit Beweise, dass etwas erreichbar ist. Dann kann ich dies auch „glauben“, was aber keine Rolle spielt. Ich brauche nicht mehr zu „glauben“, denn ich habe Beweise.

Ohne Kompetenz kein Erfolg

Die englische Sprache spricht von „confidence“ und „competence“, also Selbstvertrauen und Kompetenz. Ohne Kompetenz kein Erfolg. Wenn ich nicht Klavier spielen kann, dann lerne ich es nicht, indem ich es mir einrede. Wenn ich eine Kampfkunst-Niete bin (ich zum Beispiel), dann werde ich nicht besser, wenn ich mir das einrede.

Missverständnis 2: Glaubenssätze

Um mein Leben zu ändern, muss ich wirklich nur „Sätze“ ändern, die ich „glaube“ ??

Das, was als „Glaubenssatz“ verkauft wird, ist nicht nur ein Satz. Es funktioniert nicht, nur die Worte auszutauschen. Was verfälschend als „Glaubenssatz“ bezeichnet wird, ist ein Konglomerat aus Emotionen, unbewussten Annahmen, Wertvorstellungen, usw. Sie sind verbunden mit chemischen und physikalischen Prozessen im Nervensystem und im Gehirn, manche davon tief verankert, andere nur oberflächlich.

Sie mischen und verstricken sich teilweise mit organischen Vorgängen, die genetisch durch Evolution oder individuelle Mutation in den Körper eingebaut sind.

Was irreführend als „Glaubenssatz“ bezeichnet wird, ist die Präferenz von bestimmten Verhaltensweisen und die Ablehnung von anderen Verhaltensweisen. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig und sehr verschieden sein. Wenn die Ursachen verschieden sind, funktioniert auch nicht in jedem Fall die gleiche NLP-Formel.

Wenn ich Angst davor habe, eine Prüfung nicht zu schaffen, kann ich mich solide vorbereiten, die Situation üben, mich eventuell mental beruhigen (bei manchen Menschen funktioniert mentales Beruhigen, bei mir nicht) und einfach gut im Stoff stehen.

Manchmal haben wir Angst, weil wir falsche Vorstellungen von Situationen haben. Hier hat es mir oft geholfen, mich ganz schlicht zu informieren.

Tiefe Voreinstellungen vor der Entwicklung von Sprachverständnis

Habe ich es aber z.B. mit Kontaktschwierigkeiten zu tun, wie ich persönlich sie habe, die Schwierigkeit, mich auf Menschen einzulassen, auf Grund einer Art mildem Asperger (eine schwache Variante von Autismus), dann liegt das an fundamentalen frühen Fehleinstellungen im Gehirn (Frühgeburt, Glaskasten) und Traumata (brutaler, schizophren angehauchter Stiefvater). Meine soziale Wahrnehmung ist durcheinander, meine Belohnungs-Zentren im Gehirn sind falsch eingestellt (belohnen Alleinsein).

Da diese Dinge sich entwickelt haben, bevor ich überhaupt wusste, was Sprache ist, haben sich da auch keine „Glaubenssätze“ entwickelt, sondern Konditionierungen und andersartige Bauweisen meines Denk- und Fühlapparates. Das lässt sich nicht durch das Wiederholen von Wort-Formeln mal eben umstellen.

Missverständnis 3: Was andere denken, ist egal?

Manche Erfolgs-Trainer erzählen uns, wir sollen nichts darauf geben, was andere denken, und selbstbewusst unsere Erfolgspläne verfolgen.

Mit dieser Idee, so pauschal formuliert, habe ich ein paar Probleme. Wenn Leute mal gelegentlich denken, finde ich das ganz toll.

Manchmal, wenn auch selten, denken Leute tatsächlich. Dabei kommen sehr gelegentlich gute Ideen heraus. Wenn ich mich nicht kümmere, was andere denken, verpasse ich diese Ideen.

Manchmal, wenn jemand sagt, meine Idee ist Schwachsinn, liegt das nicht ausschließlich daran, dass der andere doof und fies ist – sondern daran, dass meine Idee Schwachsinn ist. Wenn ich fundierte Kritik, so selten sie auch ist, ignoriere, kann ich sehr oft Dinge an die Wand fahren.

Selbst-bewusst allein genügt nicht. Wenn ich in der Wirtschaft bestehen will, sollte ich auch darüber Bewusstsein erlangen, was meine Kunden-Zielgruppe denkt und fühlt, und zwar sehr detailliert. Wenn ich das ignoriere, werde ich nicht viel verkaufen.

Denken hilft, Urteilen nicht

Was aber die meisten Leute tun, ist urteilen. Urteilen ist nicht denken. Urteilen ist ein erworbener emotionaler Reflex, der aus neurotischen Ängsten entspringt. Ich verurteile andere, weil sie etwas tun oder nach etwas aussehen oder als etwas dargestellt werden (was sie oft überhaupt nicht sind), was ich nicht verstehe, das mir Angst macht.

Das Englische unterscheidet zwischen „judgment“ – Verurteilung – und „assessment“, also einer sachlichen, nach transparenten Kriterien vorgenommenen Einschätzung.

Assessment können aber nur sehr wenige Leute. Qualifiziertes Assessment erfordert Denken, Auseinandersetzung und wahrhaftige (nicht nur gelaberte) Selbstreflexion.

Urteile entspringen aus erworbenen emotionalen Reflexen. Diese werden vorrangig in den ersten Lebensjahren erworben. Ebenso geprägt wird die Angst vor den Urteilen anderer, weil diese oft irgendeine Form von Vernachlässigung oder Bestrafung mit sich bringen.

Ein neurotisches Kind hat also Angst, von einem anderen neurotischen Kind verurteilt zu werden.

Und soweit stimmt die Aussage natürlich. Was andere Leute urteilen, ist tatsächlich egal, für mich und für die. Was ich selbst urteile, ist egal für andere und für mich selbst. Urteile basieren auf nichts, das irgendeinen Nutzen hat. Es sind Konditionierungen aus der Vergangenheit, die manchmal ausgelöst werden, die keinerlei Produktivnutzen für die Gegenwart haben.

Wenn die Teilnehmer des Erfolgs-Seminars auf populärwissenschaftlicher Ebene gelernt haben, dass andere Leute sie nur beurteilen, weil die selbst unsicher sind, antworten sie auf Kritik oft mit „Selber doof, bäbäbäh!“

Das ist auch keine produktive Antwort.

Was wäre stattdessen eine produktive Antwort?

Das ist nicht mal so eben beantwortet. Die Unabhängigkeit von den Urteilen anderer ist das Ergebnis eines längeren Reifeprozesses. Dieser ist nicht an einem Samstagnachmittag erledigt und schon gar nicht durch das Wiederholen von Wort-Formeln.

Wie werde ich unabhängig von den Urteilen anderer?

Wie lange genau der Prozess dauert, ist sehr unterschiedlich; das hängt davon ab, wo jemand startet. Manche Menschen sind genetisch robust und sind zusätzlich in einem weitgehend liebevollen Umfeld aufgewachsen (bitte „liebevoll“ nicht verwechseln mit unterdrückten Aggressionen). Diese sind häufig ohnehin wenig beeinflusst von neurotischen Ängsten und können unmittelbar unterscheiden zwischen Urteilen und fundierter Kritik.

Bei jemandem wie mir, der genetisch in Sparta keinen Tag überlebt hätte und dann unter emotional Verwirrten aufwachsen durfte, dauert es etwas länger. Es ist nach meiner Erfahrung eine Mischung aus Erfolgserlebnissen, Erlebnissen von Angenommenwerden, intensiver körperlicher Gesundheitspflege – der Zustand des Körpers beeinflusst unsere emotionale Disposition deutlich stärker als Wort-Formeln – und schlicht ausführliche Beschäftigung mit dem Fachbereich, in dem ich tätig bin.

Kritik ist notwendig

Für meine Entwicklung als Controller, als Autor, als Selbständiger, ist es unverzichtbar, dass ich ab und zu fundierte Kritik annehme und meine Erkenntnisse daraus umsetze.

Wer keine Kritik annehmen kann, der sollte sich sowieso nicht selbständig machen und auch keine quasi-selbständige Tätigkeit ausüben, wie es z.B. das Verkaufen ist.

Und zur fundierten Kritik kommt halt ein Haufen bäbäbäh. Das sollte man auch aushalten. Auch aus dem bäbäbäh lässt sich hier und da etwas Nutzen extrahieren.

Die Illusion lebt weiter

Einige Trainer wissen vermutlich um diese Missverständnisse. Wenn sie diese aber offenlegen, verlieren sie ca. 95% ihres zahlenden Publikums. Dann müssten sie einräumen, dass die Lösung einiger Probleme eben nicht „sofort, mühelos und garantiert“ funktioniert.

Das macht aber auch nichts. Ca. 95% der Menschen ziehen es sowieso vor, in der Illusion zu bleiben, ein bisschen unverbindlich flaches Zeug zu labern und nie etwas Relevantes zum Besseren zu verändern.

Um das eigene Sein in der Welt tatsächlich – nicht nur gelabert – substanziell zu verändern, braucht es eine große Menge Arbeit über einen langen Zeitraum. Das ist nicht an einem Wochenende getan. Und wer will diese Arbeit investieren? Wenige.

Der Wert von Erfolgs- und Motivations-Seminaren

Denke ich nun, alle Seminare dieser Art sind Müll und man sollte nie hingehen?

Nein, diese Seminare haben durchaus einen Wert.

Es hilft aber zu wissen, was man dort bekommt und was nicht.

Inspiration und Energie

Motivations- und Erfolgs-Trainer sind oft charismatische Persönlichkeiten mit einem hohen Energie-Level. Mit „Energie“ meine ich hier kein esoterisches Konzept, sondern einen schnellen Stoffwechsel und solide Muskelkraft.

Mit Charisma kommen oft Suchtproblematiken, aber trotzdem kann Charisma das Publikum inspirieren.

Die Energie des Trainers kann sich übertragen.

Ich erinnere mich an einen Vortrag eines österreichischen Wirtschaftsjournalisten, den ich ca. in 2002 besuchte. Dort schrieb ich mehrere Seiten Notizen und wurde überflutet von Ideen. Ich schlief zwei Nächte lang nicht, weil ich dauernd etwas aufschreiben wollte. Dann verbrachte ich 2 bis 3 Jahre damit, die gesammelten Ideen umzusetzen.

Allerdings hatte ich bereits weitgehend das Rüstzeug, um die Ideen in die Tat umzusetzen.

Keine dauerhaften Lösungen

Was ich von einem solchen Seminar nicht erwarte, sind funktionierende Konzepte für „Erfolg“ oder gar für die Lösung profunder Probleme.

Ich erwarte nichts Dauerhaftes.

Ein Anschub, ein paar Ideen, vielleicht eine neue Perspektive auf kleine Teilaspekte.

Die Euphorie, welche manche Trainer hervorrufen, wird von vielen verwechselt mit einem „Durchbruch“. Das ist aber meistens nur ein Strohfeuer, nicht die dauerhafte Glut, die man für einen echten Durchbruch benötigt.

Nett-Working

Viele erfahrene Seminarbesucher gehen sowieso nicht zu Veranstaltungen dieser Art, um „Erfolgs“-Techniken zu lernen. Sie gehen hin zum Netzwerken, um Kontakte zu knüpfen, um ihren Einflussbereich zu erweitern.

Fazit

Ich finde es gut, dass es diese Art Trainings gibt, und viele davon sind ihr Geld wert. Sie bringen meistens nicht das, was sie vorgeben zu bringen, aber es lohnt sich oft trotzdem, hinzugehen.

Zum Autor:
Alexander Meneikis, Jahrgang 1969. Betriebswirt, Controller, Autor, Hobby-Musiker. Nicht verheiratet, aber hinreichend domestiziert.

 

About the Author

Wissen ist für mich wie Schokolade. Wenn ich einmal damit angefangen habe, kann ich nicht mehr aufhören. Bei diesem Blog dreht sich alles um die leuchtende Welt der Seminare. Hier bekommst du hilfreiche Seminarempfehlungen, um dich und dein Business voran zu bringen.

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(5) comments

Ursula last year

Meine Güte! Ein langer Text, eine Ohrfeige nach der anderen. Ich fürchte, dass einiges davon wahr ist. Die Schnell-schnell-Lösungen klappen oft nicht. Alexander, Du bist sehr pessimistisch, was die Intelligenz der Leute angeht. Deine Annahmen über die genauen Verbindungen von Körper und Geist sind vielleicht etwas voreilig. Bist Du Mediziner oder Psychiater? Was ich aber bestätigen kann, die Euphorie nach so einem Training verfliegt schnell, und was übrig bleibt, sind ein paar sehr gute Ideen und ein paar neue Kontakte.

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    Hallo Ursula, danke für Deinen Kommentar. Vielleicht bin ich pessimistischer als nötig. Was die Verbindung zwischen Körper und Geist angeht, bin ich tatsächlich nicht ganz sicher. Daher das Wort „vermutlich“. Und ja, die Euphorie ist nach einer Weile dahin. Und ich kann viel Wertvolles mitnehmen.

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Jörg last year

Ich bin nicht sicher, ob das alles so pauschal stimmt. Sicherlich gibt es auch Unterschiede zwischen den einzelnen Trainern. Der eine kann mehr bewirken, der andere weniger.

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    Hallo Jörg, danke für Deine Anmerkung. Das stimmt – der eine bewirkt mehr, der andere weniger. Da frage ich mich auch, mehr oder weniger von was? Mehr kurzlebigen Enthusiasmus oder mehr dauerhaftes Glühen? Mein Artikel bezieht sich darauf, dass manche konzeptionelle Annahmen grundlegend unrichtig sind. Wenn jemand mit Ansätzen arbeitet, die auf falschen Grundlagen beruhen, dann sind dauerhafte produktive Ergebnisse rein zufällig, also trotz und nicht wegen der falschen Grundlagen.

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[…] Wie ich auf einem anderen Blog ausführlicher beschrieben habe, „DAS Unterbewusstsein“ gibt es g…. Es gibt eine Reihe von Funktionen des Gehirns und des restlichen Körpers, die ohne das Bewusstsein ablaufen. […]

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